Der Nahe Osten ist eine transkontinentale Region mit Schwerpunkt auf Westasien und Ägypten in Nordafrika. Das entsprechende Adjektiv ist Middle East und das abgeleitete Substantiv ist Middle East. Dieser Begriff wurde ab dem frühen 20. Jahrhundert häufiger als Alternative zum Begriff „Naher Osten“ verwendet. Araber, Ägypter, Türken, Perser, Kurden und Aserbaidschaner bilden bevölkerungsmäßig die größten ethnischen Gruppen in der Region. Zu den Minderheiten im Nahen Osten gehören Juden, Assyrer, andere Aramäer, Belutschen, Berber, koptische Christen, Drusen, Luren, Mandäer, Samariter, Shabaks, Tats und Zasas. Auch im Nahen Osten gibt es eine Roma-Gemeinschaft. Zu den europäischen ethnischen Gruppen, die die Diaspora in der Region bilden, gehören Albaner, Bosnier, Tscherkessen, Krimtataren, Franko-Levantiner und Italo-Levantiner. Zu den weiteren Einwanderergruppen zählen Bengalen und andere Inder, Chinesen, Filipinos, Indonesier, Pakistaner und Afrikaner südlich der Sahara. Die Geschichte des Nahen Ostens reicht bis in die Antike zurück und die Bedeutung der Region ist seit Jahrtausenden bekannt